Wundnachsorge und anderes Gedöns (5)

Man man man, jetzt habe ich echt Schwierigkeiten die passende Einleitung für euch zu finden. Denn heute geht’s ans eingemachte ;) Und manch eine/r wird nen mächtig dicken Kloß im Hals haben.
Die Wundnachsorge war fast durch. Die Abstände wurden größer.
Meine Laune war nach wie vor gut und wenn ich mal schlechte Laune hatte war das nicht wegen meiner Brustkrebssache, sondern wegen so ganz normalen Gefühlen.
Liebeskummer oder ärger mit dem Kind.

Wundnachsorge und anderes Gedöns (4)

Einmal stand noch ein Wirbelsäulen- MRT an. Was so schmerzlos echt toll ist. Man wird in eine Decke gepackt, bekommt ein paar dicke Micky Maus Kopfhörer auf und man wird in ein lärmendes Ding geschoben. Aufregend.
Aber diesmal war ich so entspannt das ich sogar eingepennt bin.
Das Ergebnis wolte ich dann ein paar Tage später mit meinem Arzt besprechen, der aber oh wunder mal wieder im Op stand und ich musste stattdessen mit meiner Lieblingsstationsärztin auskommen. Ihr könnt euch erinnern? Wenn nicht der kann hier noch mal nachlesen Tag 6 nach Mastektomie

Wundnachsorge und anderes Gedöns (3)

Manchmal passieren Sachen in den ungünstigsten Momenten. Ein paar Tage vor meinem nächsten Kontrolltermin, war ich mit ein paar Freunden Unterwegs. Der abend lustig, also eigentlich wie immer.
Noch einen Absacker bei einem Freund, ich hatte es ja nicht weit bis zu mir. Ich schmeiss mich bei ihm auf die Couch.
Und es machte spürbar *rrrrrrrrrrrscht* weh tat es nicht. Also konnte es ja nicht so schlimm sein. Bis ich spürte das es im Operierten Bereich nass wurde hat ein Weilchen gedauert.

Erkenne, die andere Person bist du



Heute ist es mal wieder an der Zeit eine Yogi Weisheit raus zu hauen.
Finde ich immer etwas wie Weihnachten. Teebeutel auspacken, drauf schauen und Überraschung. :)





Wäre ich von allein nicht drauf gekommen :)









Mein Krebs, Ich und meine Freunde/Bekannte

Ich habe tolle Freunde

Mein Krebs, Ich und meine Freunde/Bekannte
Hier möchte ich euch erzählen was für Geschichten ich mit Freunden, Nachbarn, Bekannten aber auch mit Fremden erlebt habe.
Vielleicht ist es dem oder anderen aufgefallen das ich recht wenig über meine Freunde geschrieben habe das ich sie größtenteils aussen vor gelassen habe. Obwohl ich ja offen mit meinem Brustkrebs umgegangen bin, fanden sie relativ wenig Erwähnung in meinen ganzen Berichten aber nur deshalb weil ich sie einfach in eine eigene Kategorie packen muss und ich musste so lange warten bis der größte Teil meiner Geschichte geschrieben ist. Denn die alle noch dazwischen zu packen * puuuh*
Wäre ein noch größerer Kraftakt geworden.

Wöchentliche Wundnachsorge und anderes Gedöns (2)

Du musst dich schonen


Schon als ich diesen Satz das erste mal zu hören bekommen habe, bekam ich einen leichten Hang zur Aggression. Ja ich hatte Brustkrebs. Ja ich bin Operiert und ja die Menschen meinen es gut. Und ja und ja und ja und ja (ihr dürft gerne gedanklich noch hinzufügen was ich eventuell vergessen habe).
STOP!
Der Rest funktioniert doch aber noch!
Ok, die ersten paar Tage habe ich nicht so viel gemacht. Aber der Einkauf kam mir ja nicht zugeflogen.
Und man wird es fast nicht glauben. Ich bin ganz alleine los und es nichts passiert. :)
Das ich jetzt nicht zwei Beutel voll mit schweren Sachen getragen habe, sollte eigentlich für jeden logisch sein für mein Umfeld irgendwie nicht. Auch als ich nach der ersten Woche daheim aufs Rad gestiegen bin konnte man nicht verstehen.

Ohne Bewegung rumgedümpelt

Laufen= Kopf frei


Nachdem ich jetzt 2 Wochen ohne Großartige Bewegung durch die Tage geschlendert bin (aufs Rädchen steigen und einkaufen fahren zählt nicht dazu).
Habe ich mich gestern mittag nach dem Regen spontan dazu entschlossen mich in meine Laufklamotten zu werfen und los zu laufen.
Auch mit leichten Kopfschmerzen, wenn sie stärker geworden wären hätte ich immer noch abbrechen können, das einzige  was allerdings abgebrochen ist, war mein Laufprogramm.


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Also Laufprogramm neu gestartet. Wird die Strecke eben etwas länger. Diesmal hat die Laufeinheit eher etwas von Intervalltraining gehabt aber nur deshalb weil ich meine Durchschnittsgeschwindigkeit erhöhen wollte.
Blöde nur das ich das letzte mal vor 2 Wochen gelaufen bin.
Aber dafür war es gar nicht mal so schlecht.
Wie man so ganz dezent raus hören kann bin ich nicht ganz so zufrieden. Aber schlimmer geht immer.

Meine Höchstgeschwindigkeit lag bei 12.80 km/h  und das niedrigste bei 3.32km/h (immer dann wenn ich mal wieder ne Runde durchhecheln musste:)).
So kam ich auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 6.76 km/h. Bei 38 minuten liegt da noch jede menge Verbesserungspotenzial, bedeutet ich möchte gerne meine Geschwindigkeit erst mal auf 7 km/h durchschnitt verbessern und wenn es vielleicht möglich ist auf 8 km/h. :)
Doch letzteres steht nicht ganz so weit oben auf meiner To-do Liste.


Jetzt ist der Kopf wieder frei

Und ich kann mich in aller ruhe allem widmen was sich so angesammelt hat. Vorallem musste ich bissl was umstrukturieren. Einiges neu ordnen und neues einplanen. Letzteres in den Wochenplan mit einzubauen ist nicht gerade einfach. Aber ich hab es geschafft.
Und wenn jetzt noch meine Dauerkopfschmerzen aufhören ist es fast perfekt.

Warum nur fast? Kann ich euch gerne sagen. Wenn es richtig gut läuft fahre ich in dieser Woche nach Berlin, zwar nur für einen Tag bzw. Nacht aber das reicht erst mal um meine Freundin mit einem Spontanbesuch zu überraschen. Aber hier steht noch ein Riesenfettes Fragezeichen dahinter.
Sollte es klappen wäre es nicht nur eine Riesenüberraschung für sie sondern auch für mich.


Und jetzt habt einen schönen Sonntag (vielleicht auch mit etwas Sonne) meine Lieben :)

Kopfschmerz lässt grüßen

Ich hab euch nicht vergessen



Dummerweise habe ich seit Anfang der Woche permanent sowas gewöhnliches wie Kopfschmerzen. :)
Nicht stark aber es reicht um mich auszugrätschen, ist lästig aber nicht zu ändern.

Was ist alles passiert? Viel und doch nichts.

Ich habe euch ja schon Anfang der Woche berichtet das ich ins Hospiz zu meinem Nachbarn wollte. Nachdem das noch mal verschoben wurde war es denn am Mittwoch soweit.
Doch leider war er an diesem Tag so müde das er keinen Besuch empfangen konnte/wollte. So haben wir nur seinen Koffer und seine Medikamente beim Stationsarzt abgegeben.

Rosenmontagsparty

So ganz ohne Fasching ging es dann doch nicht


Eigentlich wollte ich ja dieses Jahr Fasching ausfallen lassen. Bei mir wollte auch nicht so recht Stimmung aufkommen. Sogar einen Kino Besuch habe ich abgesagt.
Gestern vormittag habe ich dann eine Mail von meiner „kleinen Schwester“ bekommen (wobei wir keine Schwestern sind aber dazu an anderer Stelle mehr)
Faschingsparty.. blablabla..

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Erst wollte ich nicht da ich mit einer Nachbarin jemand im Hospiz besuchen wollte und da ich nicht sicher war wie es mir nach dem Besuch im Hospiz geht, habe ich das erst mal offen gelassen.
Nun haben wir den Besuch allerdings auf heute verschoben, was mir ehrlich gesagt dann auch ganz recht war und so hab ich mich entschlossen mich dann doch ausgehfein zu machen und mal wieder ein paar lustige Menschen zu treffen.

Mein Plan war eigentlich nicht so lange zu bleiben.
Aber wie es nun mal so ist „Pläne sind da um über den Haufen zu werfen“ naja also manchmal :)
In der Praxis war ich dann doch erst um 4 Uhr daheim.
Es wurde also nicht spät sondern früh. :)

Heute muss ich mich erst mal bissl sortieren. :) Ich kämpfe zwar noch mit etwas Kopfschmerz aber sonst bin ich glücklicher weise fit.
Später geht es dann ins Hospiz und wirklich wohl ist mir bei dem Gedanken auch nicht.
Wird schon werden.

Fühlt euch gedrückt und lasst euch nicht ärgern und morgen geht es dann in alter frische weiter. vielleicht auch schon am frühen abend. wie gesagt ich muss mich erst mal sortieren.
Und die Eindrücke im Hospiz werden bestimmt auch nicht einfach so an mir vorbei gehen.

Yogi Tee Weisheit des Tages 2

Ich wünsche allen meinen Lesern ein schickes Wochenende.

Auch wenn ich persönlich nichts neues Anfangen werde find ich den Spruch doch sehr passend.



Ich werde in ein Nachdenkliches Wochenende gehen aber dazu in den nächsten Tagen mehr.


ja heute mal ein nur ein ganz kurzer Post



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Wundnachsorge und anderes Gedöns (1)

Wir schlagen ein neues Kapitel auf

Die ganzen Voruntersuchungen und Diagnosen und die Operation lassen wir jetzt hinter uns.
Für die die neu auf meinem Blog gelandet sind, ihr könnt euch hier bei  Der gang zum Hausarzt anfangen ein zu lesen.
Diesmal begleitet ihr mich, nicht von Tag zu Tag sondern die abstände werden jetzt schon etwas größer. Aber nicht weniger aufregend.

Tag 9 nach Mastektomie (20)

Die erste Nacht zu Hause


Ein Krankenhausbett hat schon so seine Vorteile. Man kann hoch und runter fahren, das kopfteil verstellen, das Fußteil ebenso. Lauter Spielereien die ich gerne genutzt habe und daheim naja kann ich mein Kopfteil verstellen aber das geht nur manuell. * hachja*
So bin ich denn mit Mr. Schwelli eingeschlafen und aufgewacht, ihr werdet es nicht nicht glauben, das Lymphödem war nicht mehr da. bzw. nur noch ein kleines bisschen wirklich Mini.
Auch nach mehrmaligen hin greifen und genauer begutachtung im Spiegel wurde es nicht mehr.
Damit kann ich leben.
Dennoch etwas argwöhnisch beobachtete ich den Arm den ganzen Tag, denn bei belastung kann es sein dass das Ödem mit einem Schlag wieder da ist und ich hatte ehrlich gesagt keine Lust auf Lymphdrainiage und auf einen Armstrumpf auch wenn es diese Kompressionsdinger mittlerweile in pink gibt, auch nicht.
Jetzt erst mal überall wieder zurück melden das ich wieder daheim bin. Die die es nicht schon bei Facebook mitbekommen haben denen habe ich mal schnell durchgefunkt.

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Haare waschen und andere Schwierigkeiten


Nach so einer langen Zeit im Krankenhaus wollte ich dann erst mal Haare waschen, da duschen noch nicht direkt erlaubt war, also Wasser direkt über die großen Narben laufen lassen besser gesagt wollte ich erst mal das Haare hinter mich bringen.
Also kopp über die Wanne und ja scheisse, mit nur einer Hand geht das verdammt schlecht genau genauer gesagt ich habe 30 minuten für schnödes Haare waschen gebraucht. Ich war danach erst mal fix und fertig. Aber meine Laune war noch gut.
Da ich allerdigns nicht europäisches Haar habe, glatt oder Wellen im Haar, sollte das nächste Problem also nicht lange auf sich warten lassen.
Haare kämmen.
Erst habe ich es mit der linken Hand versucht. Denn Kamm festhalten und vom oben nach unten durchziehen ging dank der Schwerkraft zwar mehr schlecht als recht aber es ging. Nach 40 minuten hatte ich dann meinen Kopf von allen Knoten befreit. Jetzt musste die mähne nur wieder in ein Haargummi.
Auch wenn das Lymphödem verschwunden war, so konnte ich meine Finger ja immer noch nicht bewegen. Egal wie ich es versuchte nichts klappte.
Irgendwann heulte ich dann vor Wut.
Ich lasse mir den Brustkrebs wegoperieren und scheitere an einem Scheiß Haargummi???
Nachdem ich mich wieder berhuhigt hab. Ein neuer Versuch der ich weiss gar nicht mehr der wievielte. Kam mir doch die glorreiche Idee das ganze mal Kopfüber zu probieren und diesmal habe ich nur ein paar Anläufe gebraucht, bis Haargummi und Haar sich annehmbar vereint hatten.
Aber ich war der Gewinner und das zählte.
Nächstes ziel: Schneller die Friese zusammen bekommen. :)

Das duschen sollte auch nicht so viel schneller von statten gehen, denn ich durfte ja erst mal kein Wasser über die meisten Stellen der linken Seite laufen lassen.
Ich war danach schlag kaputt.
Wie anstrengend das Leben mit einer nicht vollfunktionsfähigen Hand sein kann.

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Socken stricken geht noch nicht

Wenn dann muss ich ja alles ausprobieren. Abends vor dem Fernseher wollte ich dann endlich mal wieder stricken. Nach im mehreren missglückten Versuchen im Krankenhaus, hab ich meinen angefangenen Socken geschnappt und wollte mein Glück erneut versuchen.
So dünne Nadeln. Ich war quasi wieder ein Strickanfänger, dank der linken Hand. Nach dem ich mit müh und not eine Nadel fertig gestrickt habe, legte ich das Strickzeug wieder beiseite.
Aber ich wäre nicht ich, wenn ich es nicht tagtäglich geübt hätte.


Damit möchte ich diese Artkielserie schließen. Allerdings auch mit der nächsten morgen beginnen.
Mir fehlt nur noch die passende Überschrift





Jetzt bin ich doch echt überfragt

Wie schreibe ich jetzt weiter?


Ihr verfolgt meine Geschichte ja schon eine ganze Weile, manche sind von Anfang an dabei.
Danke dafür.
Andere kamen später und blieben auch treue Leser. Dafür natürlich auch ein herzliches Danke.

Wir sind jetzt bei Teil 19 , ok die Brust ist ab und wir haben gerade mal meinen Krankenhausaufenthalt durch. Das fast jeder Tag zu einem Highlight wurde, dafür dürft ihr euch bei Krankenschwestern und Ärzten bedanken. :) Und ich musste schon einiges weg lassen obwohl es auch eine Erwähnung wert gewesen wäre.

Sollen wir jetzt weiter machen bis wir bei Teil 250 sind oder soll ich eine neue Überschrift und dort auch wieder mehrere Teile machen?


IIIIIIIIIIIIIIIICH WEIß ES NICHT
hülfä :)

Tag 8 nach Mastektomie (19)

So langsam wollte ich dann noch nach Hause


Auch wenn ich mich in meinem kleinen Zimmer wohl fühlte, das essen auch meist lecker war, kam dann so langsam der Wunsch auf wieder im eigenen Bett schlafen zu wollen.
Ich war Schmerzfrei, Der Brustkrebs war weg, Ich war mehr unterwegs wie manche Krankenschwestern, ok ich hatte noch eine Drainiageflasche aber fiel lief nicht mehr dort hinein. Und als ob mein leiser Wunsch erhört worden ist. Kam die meine Lieblingsstationsärztin ins Zimmer
Und oh wunder oh wunder, sie war auf einmal seeeehr freundlich zu mir und entschuldigte sich für den Unglücklichen Start. Normalerweise würde ich sagen Schwamm drüber aber das wollte mir warum auch immer nicht gelingen.
Sie schaute auf die Flasche und eröffnete das ich die nun auch gleich los sei und dann einer Entlassung nichts mehr im Wege stehe.
* Uuuuuoah* schick schick freute ich mich innerlich.
So weit so gut. Da fing sie an „ja also der Doktor hat gesagt sie sollen noch die Depotspritze bekommen.“
Meine Spritze für die Wechseljahre die nun monatlich zu den Tamoxifen bekommen sollte.
„Ja“ antwortete ich und fummelte sie schon aus meiner Nachttischschublade.
„Ja also die soll ich ihnen geben“ na dann hopp hopp ich hab nicht ewig Zeit ging es mir durch den Kopf. Antwortete aber nur mit einem knappen „OK“

Sie fummelte dann die Spritze aus der Verpackung und alles schön vor meiner Nase (das Foto ist ein paar Monate danach enstanden, nur das ihr mal seht wie groß die Nadel ist, denn daran hat sich ja nichts geändert sie wird für die nächsten paar Jahre mein ständiger Monatlicher begleiter sein.:)) Als sie fertig mit Auspacken war, wurden meine Äuglein groß. So richtig groß (wenn Comicfiguren so überdimensionale Augen bekommen vor Schreck, so dürft ihr euch das vorstellen). Denn ich sah nur eine Riesige Dicke Nadel.
„Die bekommen sie jetzt in den Bauch“
„IM LEBEN NICHT! Überlegen sie sich was anderes mir egal! Das Ding jagen sie mir NICHT in den Bauch“
Dieses mal konnte ich auch nicht sagen das die Ärztin unfreundlich war, sie gab sich diesmal wirklich alle mühe.
Fragte ob sie mal meinen Bauch sehen dürfte. „NUR ANGUCKEN!“ Fuhr ich sie weiter hin unfreundlich an. :)
Ich schob trotzdem mein Engelhemd beiseite und sie so „hm, oh, sie haben ja gar nicht so viel Bauchfett.“
Gut erkannt. Sie braucht keine Brille. :)
„In den Oberschenkel geht auch.“
Ich wollte doch diese überhaupt nicht. „gibt es denn nicht doch was anderes?????“ fragte ich dann zögerlich.
„Nein, leider nicht, jetzt weiss ich auch warum der Herr Doktor das mich lassen lässt.“
Genau genommen war mein Arzt ganz schön raffiniert, denn somit ging mein Unmut gegen sie und er war fein raus, denn ihn mochte ich ja weiterhin.
Die Ärztin desinfizierte bissl Oberschenkel setzte an und ZACK zog ich das Bein weg. Also eigentlich habe ich ja eher so eine Reaktion wie ein Faultier nur diesmal war flink wie ein Wiesel.
Als die Ärztin meinte die tut auch gar nicht weh. „LOGO, so ein Monsterding schmerzt nicht, is klar!“
Alles meckern half nichts, die Ärztin wollte ihren Job machen und ich es dann auch endlich hinter mich bringen.
Noch mal desinfizieren und  * zack* anstatt eines schmerzerfüllten Gesichtes machte ich ein erstauntes Gesicht denn die Monsternadel tat echt nicht weh.
Diesmal war ich diejenige die sich bei der Ärztin entschuldigte, die es mit einem lächeln zur Kenntnis nahm und war auch schon wieder aus dem Zimmer raus.
Ich wunderte mich immer noch über die schmerzende Monsterspritze als die Tür erneut aufging und die Schwester rein kam, bereit mir den zweiten Drainageschlauch zu ziehen.
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Die Schwester war bereit, ich nicht, denn zu gut konnte ich mich noch an Schlauch 1 erinnern.
Doch irgend jemand meinte es dort oben gut mit mir, denn dieser ließ sich ohne Schmerzen entfernen.
* puh*
Aber jetzt gab es kein halten mehr. Ich wollte jetzt erst mal eine Zigarette und einen anständigen Kaffee. Also ab nach unten ins Kaffee.
Mit verspätung wieder aufm Zimmer, da ja keiner auf mich wartet hätte es ja theoretisch egal sein müssen.
Pustekuchen. Die Lymphtante verpasst. Letzten paar Stunden im Krankenhaus und ich schaffe es meinen einzigen Termin zu verpassen, was für eine Kunst. :)

Raus aus dem Engelhemd, rein in die Jogginghose und *verdammt was zieh ich denn für ein Oberteil an, ich pass ja in keines wegen Mr. Schwelli.
Da fiel mir das Schlafanzugoberteil von meiner Oma ein was ich mitgenommen habe, da es vorne zum Knöpfen war und meine Oma doppelt so viel ist wie ich dachte ich es könnte passen.
falsch gedacht.
Also nur umhängen und zu knöpfen.
Abgeholt wurde ich von einer Nachbarin und ab ging es Richtung Heimat. Dort wurde ich von meinen Katzen begrüßt.

Kaffee kochen hinsezten... ruhe...Kaffee trinken.. ach herrlich

Manchmal streicht man Menschen aus seinem Leben

Ich hasse nicht- Ich egale


Das passiert. Die Gründe können vielseitig sein und bis ich jemand so komplett aus meinem Leben streiche dauert eigentlich ziemlich lange. Aber es kommt vor. Bis jetzt 2 mal in meinem Leben. :)
Dieser Mensch und meine Mutter. Oh halt das stimmt nicht. Da spreche ich noch mehr mit meiner Mutter, zumindest wenn sie mal hier ist, auch wenn es nur der höflichkeit halber ist.
Und wenn man schreibt man möchte keinen weiteren Kontakt mit diesem Menschen, sollte man das akzeptieren und nicht immer und immer wieder den Kontakt suchen.
Weil keine anwort.

Mein Wochenende war so weit ziemlich ruhig, ich lag mit Erkältung auf der Couch ergo,habe ich nicht viel gemacht. Ausser mal dahin geschrieben und dorthin.
Bis irgendwann eine sms kam (versteht mich nicht falsch ich freue mich wenn man über meinen Blog stolpert und mich kontaktiert egal ob sms, email oder oder oder so )

„Ich habe deine Geschichte im  Internet gelesen und war schockiert“
Also ist dieser jemand über meinen Blog gestolpert. Soweit auch noch in Ordnung.
Als er schrieb ich kenne dich schon lange aber als gesunder Mensch.
Ging ich im Kopf sämtliche Menschen mit diesem Namen durch und konnte fast alle Ausschließen, denn die paar aus meinem Freundeskreis die den Blog mitverfolgen, schreiben mir schon manchmal den ein oder anderen Kommentar.
Da dämmerte es mir so langsam und dann kam die Bestätigung. Ich solle nicht umfallen und nicht böse sein, ausserdem das er es schade finden würde wenn ich nicht zurück schreiben würde.
Er hat schon geahnt was meinerseits folgte.
Eine sehr neutrale antwort mit : ich werde nicht mehr zurück schreiben. Worauf noch seinerseits die Frage kam „ob ich Spass machen würde“
Was mit einem „seh ich so aus ob ich mache“ beendete.
Was folgte war die direkte Sperrung über WhatsApp und da es dann wieder sms weiter ging auch dort.
Ich liebe die Technik von heute.
Davon mal abgesehen das der gute ne Niete im rechnen ist, denn wir kannten uns schon als ich bereits erkrankt war.

Und wenn ich merke das ich von jemand ignoriert werde, dann lasse ich ihn ruhe.

Also egale ich diesen Menschen jetzt entspannt weiter.

Tag 7 nach Mastektomie (18)

Die Große Visite


Wieder mal nur eben diesmal mit lauter Ärzten aus Gynäkologie.
Also Chefarzt, mein Arzt :), Assistenzarzt, Stationsärztin, Brustschwester (zu dieser Schreibe ich einander mal noch mal was gesondert * hmpf*) und diverse Stationsschwestern
Also wieder einaml volles Zimmer und in diesem Zimmer war es dann wirklich voll, aufgrund der geringen größe. Kurzer Plausch. Also das übliche bla bla „Wie geht es ihnen“ etc.
Da setzt sich mein Arzt zu mir aufs Bett und meinte, „ich wollte schon öfters zu ihnen aber die Schwestern meinten immer sie wären unterwegs“

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„Tja ohne voranmeldung geht halt nichts, Her Doktor.“ und grinste breit in die runde. Wieso sollte ich auch auf dem Zimmer bleiben ich hab es ja schliesslich mit de Brust und nicht mit de Füss.
Nachdem die obligatorischen Förmlichkeiten ausgetauscht waren, war ich nun am Drücker.
„Also eigentlich fühl ich mich hier oben sehr wohl, die Schwestern und Pfleger sind nett und hilfsbereit aaaaaaber eine kleine Beschwerde hätte ich trotzdem.“
Das nun eine gewisse Anspannung im Raum herrschte war nicht mehr abzustreiten.
„Das Verhalten was ihre Stationsärztin mir gegenüber an den Tag legte war unter aller Sau!“
Diese Fragezeichen in den Gesichtern von allen, eigentlich schon wieder komisch wenn ich mich nicht so geärgert hätte.
„Wie kann eine Stationsärztin in den Raum werfen das ich noch eine Chemo bekommen soll ohne die Aktenlage zu kennen und da geht es
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jetzt nicht um mich, sondern viel mehr um andere Patientinnen die da noch kommen. Die könnte so eine Aussage in ein tiefes Psychisches Loch fallen lassen!“ Jetzt durften die Ärzte, die allerdings etwas in Erklärungsnot kamen.
Ja also sie müssen verstehen, stotterte mein Arzt. Aufgrund der größe der Operation (also Ablatio und das wilde geschnippel im Achselbereich) sind wir sonst gewöhnt die Aggressivste Form des Brustkrebs vor uns zu haben.
„Ach und deshalb geht man einfach davon aus das es einfach mal bei jeder Patientin so ist und wirft einfach so Sachen in den Raum ohne die Aktenlage zu kennen. Wenn es bei allen so ist, wieso dann auch nicht bei dieser Patientin? Ich wiederhole mich gern, nicht jede Patientin ist so wie ich!“
Stille.
„Ich hätte da noch eine Frage?“ Und diesmal fragte mich der Chefarzt, „was haben sie denn sonst noch auf dem Herzen?“
Ich hielt Mr. Schwelli hoch, „was machen wir mit Mr. Schwelli?“
Der Gesichtsausdruck des Chefarztes sagte einfach nur „FUCK“ selbst das Gesicht meines Arztes war nicht besser.
„Wie lang haben sie das?“
„Seit, lassen sie mich kurz überlegen, NACH der Operation.“
ok, nach der Operation lag ich ja noch ein paar Tage auf der chirurgischen also da bin ich kulant. :)
„Warten sie kurz ich hatte hier auf der Station sogar eine Schwester die wollte an meinem Arm mit Lymphödem sogar Blut abnehmen, so jetzt sind sie dran“
Ich behaupte jetzt mal die beiden Chefs wurden sauer.
„Denn sehr eindringlich fragte der Chefarzt ob denn keiner von den Anwesenden den Arm mit Lymphödem gesehen hätte.
Und das ich gefälligst SOFORT für die Lymphdrainiage angemeldet werden soll.
Na geht doch.
Ferner wurde beschlossen das ich einen meiner zwei Drainageflaschen gezogen bekommen solle. Ok, ich wollte den Schlauch nicht wirklich in mir haben aber raus ziehen ist auch nicht besonders angenehm. * uuurgs*

Somit war die Visite beendet, meine Tür war noch nicht ganz zu da begann der Chefarzt vor der Tür schon laut zu schimpfen an. :) Eigentlich wollte ich ja mich Postwendend wieder auf den Weg hinaus ins freie machen, das liess ich erst mal und wartete bis der Ärger vor meiner Tür sich von dannen gemacht hat.

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Draniageschlauch 1 wird gezogen


Bevor ich mich aus dem zimmer wieder raus bewegen konnte, kam meine Lieblingsschwester 'ich will Blut abnehmen ihnen' mit Sterilem Besteck zu mir ins ins Zimmer.
Verdammt.
Ok, also alles vorbereitet die Mutti legt sich auf die Seite Eeeeeeeeeeeinatmen … aaaaaaausa..
weiter kam ich gar nicht mehr denn jetzt folgte einfach nur ein langes aaaaargs..
Das verlangen die Schwester zu schlagen war unermesslich. Die arme konnte ja nichts dafür dass das mit dem schlauch ziehen nicht so geklappt hat.
Aber es tat höllisch weh.
Ich blieb auch erst mal ein weilchen liegen mir war erst mal nicht nach aufstehen. :)
Nachdem der Schmerz verflogen war und ich was zu essen bekommen hatte, war auch meine gute Laune wieder da.

Also ging ich wieder auf Wanderschaft. Seit dem ersten Tag wo ich selbstständig wieder durch das Krankenhaus gelatscht bin, hatte ich immer das Lied „I'm singing in the rain“ im kopf und ich hatte jedesmal wollte ich wie film die Schläucheplus flaschen so drehen(schleudern klingt doof) wie im Film den Schirm und ganz spät abends habe ich das auch gut gelaunt gemacht.
Es war ungewohnt nur noch mit einer Flasche unterwegs zu sein. Aber das hat wieder ein Stück Freiheit mehr bedeutet.


Ein lustiges Kerlchen wie ich- hat Spass überall


Und lässt auch alle anderen Teilhaben. Als ich abends wieder mal so unterwegs. Es war schon spät aber noch zu früh zum schlafen.
Setze ich mich in die empfangshalle und beobachtete die leute. Wie sie eiligst von links nach rechts,laufen konnte man es schon fast nicht mehr nennen, rannten. Wie eilig sie es alle hatten, wir sind in einem Krankenhaus da läuft keiner weg.
Da liess ich meinen Blick weiter streifen, da es draussen schon lange dukel war, sah ich das draussen beleuchtung war. Also nicht nur einfach ein paar Büsche hell gemacht, sondern das da unter anderem Metallfiguren beleuchtet waren.
Vielleicht sollte es Hänsel und Gretel sein, denn da waren ein Junge und ein Mädchen, Pilze und ein paar Hirsche.
Wie gesagt gekonnt beleuchtet mit dem vorhandenen Pflanzen sah es echt nett aus. Was mir bis dato nie aufgefallen ist. Sonst war es ja auch hell.

Also Bild gemacht und bei Facebook gepostet.
Mit dem Titel: Hier gibt es sogar Rehe und Hirsche und mit dem Überwältigt smiley.
Da fragte ein Freund wo die denn stehen, erklärte ich kurz aber ich konnte mir einfach folgende Antwort einfach nicht verkneifen:
ich war eben ganz schoen verdutzt..wollt mich schon ran pirschen,damit ich sie nicht erschrecke und dann viel mir auf..ah die sind ja gar net echt..hahaha
Worauf ich als Anwort bekam:
Ahahhaha :) Das haette man aufnehmen muessen!!! Koeniglich :) Allein bei der Vorstellung schmeiß ich mich weg!


Kichernd (das konnte ich mir nach dem Foto einfach nicht verkneifen )ging ich langsam die ganzen Treppen hoch in Richtung zimmer. Wo ich dann mit einem grinsen im Gesicht wegnickte.

Wasserkocher und Kaffeemaschine für Mama

Es ist doch gar nicht Weihnachten.


Erst mal zu meiner Kaffeemaschine also meiner vorigen. :) Das sie ihre besten Zeiten schon erlebt hat zeigte sich dadurch das sie trotz regelmäßig Entkalkens immer länger brauchte bis der Kaffee durchgelaufen ist und auch die Abstände des Entkalken kürzer wurden.
Wenn sich meine Freundin ankündigte musste merkte ich zum Schluss immer an das sie mindestens eine halbe Stunde vorher Bescheid sagen solle, damit der Kaffee,wer jetzt denkt dass der Kaffee dann fertig war irrt,wenigstens zur Hälfte durchgelaufen ist. Also eine wirklich lahme Kaffeemaschine (erinnert mich irgendwie an meinen lahmen Krebs:))
So habe ich dann angefangen den Kaffee in einem Kaffeebereiter zuzubereiten (hm..Satz klingt irgendwie doof)
Da gebrauchte ich dann meinen Wasserkocher wieder etwas mehr.

Das gute Ding fand das wohl gar nicht so gut und flog mir letzte Woche mit einem lauten Knall um die Ohren, da ich mich zu dem Zeitpunkt dummerweise auch noch in der Küche befand, weil ich gerade am Spülen war. Habe ich einen Mordsmäßigen Schrecken bekommen. Ich bin auch da ich mit dem rücken zu dem Ding stand erst mal in Deckung gegangen. Rechnet man ja nicht mit sowas.   Das Wasser im Wasserkocher, war zum Glück noch nicht so heiß, als das passiert ist. Jetzt hieß es also ganz dem Motto „Back to the roots“  Topf und Herd :)
 
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Das beste Kind auf der Welt.


Am Montag kam Tochter dann Muddern besuchen. Über dies und das Unterhalten. Sie wollte mir erst nicht glauben dass das passiert ist, als ich ihr dann das Ding unter die Nase gehalten habe, wurde sie ganz still.
Am nächsten Tag dann ein Anruf „Mama bist du am Donnerstag zu Hause? Da kommt ein Paket.“ Ich so „Ok und was?“ als Mutter hat man ja immer die blöde Angewohnheit neugierige Fragen zu stellen. Die antwort kam ganz trocken. „Ich hab dir nen Wasserkocher und eine Kaffeemaschine bestellt.“
Meine Antwort darauf „Bist du verrückt ist doch viel zu teuer“
Sie kicherte ins Telefon, was mich unwillkürlich mit kichern ließ. Kurz danach beendeten wir das Gespräch.
Es kam der Mittwoch. Mein Paket sollte eigentlich Donnerstags kommen also dachte ich als es klingelte dass das Paket für jemand anderes aus dem Haus sei.
Ich unterschrieb und wunderte mich schon warum der gute Bote nicht sagte für wen das Paket sei, also fragte ich nach.
Ich mag unseren Hermesboten sehr und im Normalfall sind die Pakete die mit Hermes geliefert werden eben nicht für mich.
Worauf er mich erstaunt anschaute, lachte und in seinem gebrochenen deutsch sagte. „Frau Deutschbein das ist für sie.“ Jetzt war ich diejenige die ein erstauntes machte. 'Wie ich hab doch gar nichts bestellt, ah mein Kind, mein Wasserkocher, meine Kaffeemaschine' schoss es mir durch den Kopf.
Vor lauter Freude und Aufregung machte ich anstatt ein Foto ein Video. :)

Falls nun irgendwer die Frage im Kopf hat, wieso kauft sie sich nicht selbst nen neuen Wasserkocher. Streicht sie. Ich spare auf etwas größeres und war der Meinung für die nächste Zeit erst mal auf beides verzichten zu können .
Mein Kind sah das wohl anders :)

<3

Tag 6 nach Mastektomie (17)

Eine immer wiederkehrende Frage


Wann wirst du entlassen? Eine Frage die mir dahin bestimmt schon 30 mal gestellt worden ist und die Antwort war immer die selbe. „Keine ahnung“
Ich gehöre nun mal nicht zu den Patienten die ihren Ärzten ständig in den Ohren liegen „wann darf ich denn heim?“
Davon mal abgesehen hatte ich ja auch noch meine beiden Drainagen im Körper. Also warum mir so einen unnötigen Stress machen.

Also da der vorige Tag ja sehr ruhig abgelaufen ist. Sollte dieser Tag mal wieder zu einem echten Highlight für mich werden.

Patientin gegen Stationsärztin


Ihr dürft raten wer gewonnen hat? Nicht die Ärztin. :)
Ich lag also schön entspannt mit meinem Mr. Schwelli im Bett, mein Herzkissen unter dem Arm und wartete auf die kleine Visite.
Als Frau Stationsärztin hoch erhobenen Hauptes (oh diese Arroganz die auf einmal im Raum zu verspüren war) zu mir in Zimmer geschneit kam. Baute sich vor mir fragte mal kurz wie es mir geht. Sie hätte auch gar nicht fragen brauchen, wäre auf das gleiche hinausgekommen.
Und dieser Ton den sie mir gegenüber anschlug, werde ich niiiiiie vergessen.

Sie: „Also sie wissen schon das nach der Operation noch eine Chemo ansteht?!
Und das in einem Ton unglaublich.
Ich überkreuzte die Hände vor meiner Brust und ging auf Konfrontation.
Ich: „Ich glaube nicht!!!“
Sie: „Natürlich, aufgrund der größe ..Fachchinesisch..fachchinesich..fachchinesisch...ich war bei Operation dabei.“
Ich: „Na dann müssen sie ja auch mitbekommen haben, das mein Krebs so lahm ist, das eine Chemo keinen Sinn macht!“
Ich musste diesbezüglich wirklich ihren Chef wiederholen. Unfassbar.

Wenn Blicke töten könnten wären wir beide hinüber gewesen. Aber wie konnte ich, die Patientin mir nur anmaßen ihr Widerworte zu geben. :)
Nicht mit mir Mädchen, nicht mit mir.
Sie total aufgebracht: „DAS werde ich abklären!“ und rauschte Sieges sicher davon. Ich wollte noch hinter her rufen. „Ich warte hier“ aber da war sie schon weg.

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20 Minuten später kam sie wieder.
„Ja also ich habe das abgeklärt und nein sie bekommen keine Chemo. Da sie wirklich einen sehr langsam wachsenden Krebs hatten, wäre eine Chemo wirklich Sinnlos“
Ein „ACH, manchmal hilft es auch in die Akten zu schauen!“ konnte ich mir nicht verkenifen. * zack * und weg war sie.
Nein, es gab keine Entschuldigung nichts.

Aber da war das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Fakt ist wenn vor ihr eine labilere Patientin gelegen hätte, dann hätte sie das unter Umständen in ein tiefes Loch fallen lassen.
Das kann man so nicht sagen, wie es besagte die Stationsärztin getan hat. Sind ja nicht alle so wie ich :)

Über die vorherigen Tage verteilt hatte ich immer wieder besuch von Freunden,wo ich erst dachte das ich überhaupt jemand zu Gesicht bekam. Sie mussten sich nur ankündigen, denn sonst konnte es passieren das ich nicht auf dem Zimmer, sondern irgendwo im Haus Unterwegs war. :)
Aber ich sollte noch Bekanntschaft mit Stationsärztin Nummer 2 machen. Die auch wieder Kopfschütteln auslöste.

Haben sie die CD von ihrem MRT zu Hause?


Nein so stellte sich die zweite Stationsärztin nicht am Nachmittag vor. Bei ihr war alles auf einem normalen Level, nichts überhebliches. Sie redete ruhig und war mir auch um einiges sympathischer.

Als später erneut die Tür aufging und die Stationsärztin wieder im Zimmer stand und fragte, ob ich wüsste wo die MRT CD von Darmstadt sei oder ob ich sie zu Hause habe? Sie könne sie nicht finden.
Die ist immer noch hier, antwortete ich. Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen. „Naja vielleicht hat sie noch der Chef“
Vielleicht, vielleicht. Aber damit war die Sache für mich vom Tisch.
Wie habe ich immer zu meinen Kindern gesagt „haltet euer Zeug beisammen“ Gilt auch für ein Krankenhaus. :)

Achja beide Stationsärztinnen haben Mr. Schwelli gesehen. Aber nichts weiter dazu gesagt oder ignoriert. Keine Ahnung. Denn in der Regel ist es so das ein Lymphödem nicht so lange unbehandelt bleiben sollte.

Aber am Nächsten Tag sollte ja große Visite sein, da kann man es ja mal ansprechen.

Nägel machen wichtiger als Lauftraining


Warten warten und noch mal warten


Nu habe ich seit letzter Woche ja eine Laufbegleitung. Wobei das ehrlich gesagt jetzt schon maßlos übertrieben ist. Wir waren letzte Woche nur Donnerstags laufen. Samstags hatte sie „keine“ Zeit und Sonntags war sie „krank“. Ok dachte ich 'warte ich bis Donnerstag' um einfach für faire Verhältnisse zu sorgen.
Denn mein Körper reagiert eigentlich ziemlich schnell auf sportliche Veränderungen und ich wollte ihr dann nicht davon laufen.
Soweit so gut.

Yogi Tee Weisheit des Tages

Tee statt Kaffee


Obwohl Leidenschaftliche Kaffeetante trinke ich ab und zu mal auch mal die ein oder andere Tasse Tee.
Vor vielen Jahren kam ich zu der Teesorte  Yogi Tee angefangen hat es eigentlich mit dem Schoko Yogi Tee und von da habe ich mich quer durch das Sortiment probiert. Der Geschmack ist zwar zum Teil sehr speziell aber die oder andere Richtung mochte ich ganz gern.
Alle habe ich noch nicht probiert aber ich habe ja auch noch etwas Zeit, läuft ja nicht weg und mittlerweile bekomt man die Tees ja fast überall.

Nett finde ich auch die kleinen kurzen Sprüche die auf dem Teepapier (keine ahnung wie das heisst:)) sind und hatte nur 2 mal eines doppelt. Vielleicht ist dass der Grund warum den Tee so gern trinke.
* hm* vielleicht vielleicht. Man weiss es nicht, man munkelts nur :)
Manche Sprüche sind wirklich nett über manche kann man nur den Kopf schütteln.
Vielleicht sind sie mir manchmal einfach zu poetisch. :)

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Tee trinke ich merkwürdiger Weise auch immer ohne Zucker, währenddessen in meinen Kaffee immer Milch und Zucker (manchmal auch Honig aber dann ist mein Zucker alle:)) rein gehört. Süßstoff habe ich auch da aber den benutzt nur meine Oma und dann hab ich noch Stevia, wollte es mal ausprobieren und habe es für scheisse befunden. * upsi* :) Aber das Zeug schmeckt scheusslich.

Lasst euch eure Getränke schmecken, Kaffee, Tee, mit und ohne Zucker usw. usw.

Und habt einen schönen Tag :)



4. Februar es ist Weltkrebstag

Und ich bin mitten drin statt nur dabei.


Auf dem Foto seht ihr Blogger die an Krebs erkrankt sind. Folgt ihr dem link unter dem foto werdet ihr auf eine andere Seite geleitet dort könnt ihr wenn ihr mit der Maus drüber fahrt, sehen wer das ist und wo er oder sie bloggt.
Manchen folge ich ich mit meinem privatem Profil.
Von den einen bin ich mehr von anderen weniger begegeistert.
Und von manchen maßlos enttäuscht.


27 Bilder...
27 Diagnosen
27 starke Persönlichkeiten
27 Wege mit dem Krebs umzugehen
EINE Gemeinsamkeit
Wir 27 Gesichter sind Krebsblogger, jedes Bild ist individuell, jede Person einzigartig, jeder Weg ein anderer mit der Diagnose Krebs umzugehen.
Wir 27 Gesichter teilen unsere Geschichten mit der Öffentlichkeit, wir klären auf, versuchen Vorurteile zu beseitigen, haben ein offenes Ohr für Angehörige, Betroffene und Interessierte.
Wir 27 Gesichter stehen Schulter an Schulter, zusammen und bündeln unsere Kraft zu einer riesigen Welle an Mut, Entschlossenheit, Lebenswille und Liebe!
Gemeinsam sind wir stark !!!!!



Klick Klick: http://www.thinglink.com/scene/617737840096182273

Die einen sind wieder „gesund“ (für mich heisst es einfach nur Krebsfrei aber das soll ja jeder sehen wie es ihm beliebt:))

Ansonsten möchte ich euch nur mit auf den Weg geben.

Geht regelmäßig zur Krebsfrüherkennung

Denn es gibt 500 000 Neuerkrankungen Jährlich. Oh wartet kurz, ich ich habe noch einen link für euch.
Bundesministerium für Gesundheit



Tag 5 nach Mastektomie (16)

Es wird noch mal richtig kalt


Meine Neonfarbenen GlücksSocken hingen bis dato immer am Bettende (anschauen hat auch gereicht, also bezüglich des glücks:)), da ich sie nicht wirklich brauchte denn die Temperaturen waren für Mai bis dahin normal, ausserdem hatte ich ja noch diese hocherotischen Trombosestrümpfe an.
Aber dann wurde es über Nacht richtig frisch um nicht zu sagen Arschkalt. Also dienten die Socken nicht mehr nur zum Anschauen, ich zog sie an.
Ich machte mit den Socken nicht nur mir gute Laune sondern auch vielen anderen. :) Keine Ahnung wie oft ich meinen Neonbesockten fuss hochhalten musste. Sollte mir recht sein. Ich gab gern was von meiner Guten Laune ab.

Besuch von Ommsen und ihren Lebensgefährten


Hachja das bedeutet immer Unterhaltung vom feinsten. Zum Kaffee wie es alte Leute eben so machen schneite meine Oma plus Lebensgefährten ins Zimmer.
Nach einem kurzen Plausch gingen wir ins Krankenhauscafé, damit die kleine Frau Deutschbein ein lecker Stückchen Törtchen Mampfen konnte.
Kennt ihr Ingrid und Klaus von Stefan Raab. Nein?


So sind meine Oma und ihr Lebensgefährte. Vielleicht sogar noch einen ticken besser. Ich hatte irrsinnig viel zu lachen. Nennt man wohl Situationskomik.
Sie blieben auch nicht so lang, denn meine Oma ist dann immer etwas gestresst wenn die beiden unterwegs sind.
Er schafft es auch neue Wörter zu erfinden und Tiere auch. Oder kennt ihr eine Siamratte? :) solche Sachen haut er voller Überzeugung raus und dann lacht mal nicht. Kann manchmal richtig schwierig werden. Doch trotz seiner Dusseligkeit lieben wir ihn alle abgöttisch.

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Ansonsten verlief mein Tag ruhig. Bin halt viel gelaufen und da ich im 6 Stock mein zu Hause hatte bin ich jedesmal die Treppe gelaufen. Hoch und runter wohlgemerkt. Irgendsowas um die 110 Stufen, fünfzig mal am Tag, hatte ja sonst nichts weiter zu tun. Denn immer wenn ich auf dem Zimmer angekommen bin, wollte ich wieder raus und bin auch wieder raus. :)
Ach so und umgezogen bin ich in ein Zweibettzimmer aber wie erwähnt nüscht aufregendes.


Ein neues Paar KrankenhausGuteLauneGlücksSocken machen sich auf den Weg

Socken für Freunde


Sonntag abend habe ich ein neues Paar GuteLauneGlücksSocken fertig bekommen, diese sind für eine Freundin die ich im letzten Jahr währennd meiner Anschlussheilbehandlung in Bad Sooden/Allendorf kennen gelernt habe.

Ein paar GlücksGuteLauneSocken für eine Krebskranke Freundin.

Tag 4 nach Mastektomie (15)

Ich will kein Schmerzmittel mehr


Der morgen begann wie immer mit Frühstück und meiner Flasche mit Schmerzmittel, da sich meine Schmerzen aber nun wirklich in Grenzen hielten. Also besser gesagt ich hatte an Tag 4  gar keine schmerzen mehr. Man mag es gar nicht glauben wenn die Größe der ganzen Narben sah.
Aber warum sollte ich mir sinnloser Weise Schmerzmittel durch die Venen laufen lassen?
Genau es gibt keinen vernünftigen Grund also fagte ich die Schwester ob wir das Schmerzmittel nicht weglassen bzw. nur nach Bedarf geben könnten.

Tag 3 nach Mastektomie (14)

Heute bin ich leider etwas spät dran mit dem veröffentlichen aber ich war heute den halben Tag unterwegs.


Wenn euch meine Geschichte wie ein Riesenabenteuer vorkommt, dann fragt mich mal :)


Ich lag  ja immer noch auf der Chirurgie, wo ich mich aufgrund der netten Schwestern auf sehr wohl fühlte.
Wenn ihr schon mal im  Krankenhaus gelegen habt kennt ihr das sicherlich. Visite: Chefarzt, Assistenzärzte, Schwestern, Pfleger.
Ich lag da also ziemlich gelangweilt in meinem Bett als die Tür aufging.